… oder was davon übrig ist

Download

Der komplette Krimi kann hier heruntergeladen werden. Das Hörspiel wurde in 22 mp3-Datein unterteilt und kann bequem auf 2 Audio-CDs gebrannt werden.

Hintergrund


Ursprünglich hieß unser Projekt „T.a.T.o.r.T. — Ein Podcastkrimi“ und war einmal ein Krimihörspiel in Podcastform (die Abkürzung stand für „Tod am Theater — ohne richtige Tatwaffe“). Da dies eine Markenverletzung darstellte, existiert es inzwischen nicht mehr unter diesem Namen und ist auch nicht mehr als Podcast zu beziehen, dafür aber wenigstens noch als einzelner Download (siehe oben).


Was machen ein Ingenieur und eine Studentin der Ingeneuirwissenschaften in ihrer Freizeit? Wenn sie Kriminalgeschichten spannend finden, kommen sie vielleicht auf die Idee selbst einen Krimi zu schreiben. Und wenn sie auch noch gerne Podcasts hören, wird daraus ein „Podcastkrimi“!

Natürlich haben wir keine Ahnung, wie reale Polizeiarbeit in deutschen Städten abläuft, aber mit etwas Phantasie und viel Ausdauer haben wir uns eine Geschichte ausgedacht.

Wir haben mit dem Projekt im Januar 2007 begonnen und haben 9 Monate daran kontinuierlich gerabeitet (für den historischen Fortschritt siehe Enstehung). Offizieller Start war am 30. September 2007. Das ganze ist, bis auf den genialen Jingle, ausschließlich von uns zweien gemacht, d.h. von Geschichte, über Dialoge, bis hin zu Aufnahmen, Schnitt und Mischung. Das Spannende daran war auch, dass der komplette Krimi über gut 10′000 km Entfernung aufgenommen wurde — Steffi war die Zeit über in Brasilien, Florian lebt in Irland…

Wenn Ihr mehr über uns zwei erfahren möchtet, könnt Ihr gerne mal auf unsere Webseiten schauen: www.steffi-knorn.de und www.florian-knorn.com. Bei Fragen, schreibt uns doch einfach eine Mail.

Photo

Als die Idee für diesen Podcasts im Januar 2007 geboren wurde und wir die Arbeit begannen, übte dies einen nicht gekannten Reiz auf uns aus. Das Erfinden einer Geschichte bot uns unendlich viel Raum um Charaktere und Handlungen zu gestalten. Auch die Aufnahmen bereiteten uns viel Freude: Durch das Spielen mit unseren Stimmen konnten wir uns ausprobieren und unseren Rollen weiter ausfeilen und formen. Nur mir dieser Faszination ist vielleicht unser Durchhaltevermögen zu erklären — die erste eigentliche Folge ging erst am 30. September 2007 online, nach gut 9 Monaten Arbeit (siehe auch Entstehungsgeschichte!

Mit unserem bis dato einzigartigen Projekt haben wir die deutsche Podcastszene ein gutes Stück weit aufgemischt (mehrere Wochen auf Platz 1 diverser Charts, bei iTunes auf der Startseite gefeatured und auf Platz 5 der besten neuen Podcasts 2007, zu Spitzenzeiten 175 Abonnenten auf podster.de, deutlich über 10000 Downloads pro Folge, Interviews bei Radiosendern, etc.). Auch erhielten wir viele Emails, Kommentare, Bewertungen und konstruktive Kritik, die uns sehr gefreut und weitergebracht haben. All dies übertraf unsere ursprünglichen Erwartungen um Längen!

Anschreiben

Leider war es dann aber Mitte April 2008 soweit: Das Justiziariat einer großen öffentlichen Rundfunkanstalt sieht Verwechselungsgefahr mit einer ihrer Marken (und ärgert sich wohl auch, dass ihr „Konkurrenz-Angebot“ nicht so richtig in die Gänge kommt). Jedenfalls hielten sie es für nötig, privaten, nichtkommerziellen Podcastern mit dem Anwalt zu drohen. Wir können uns nicht vorstellen, dass mit „T.a.T.o.r.T. - Ein Podcastkrimi“ jemals irgendeine Verwechselungsgefahr mit ihrer berühmten Krimiserie bestand. Unserem Blog (und nicht zuletzt seinem Impressum) war ja wohl eindeutig anzusehen, dass wir keine Rundfunkanstalt sind! Wir hatten explizit geschrieben, dass es sich um eine Abkürzung handelt und nichts mit deren geschützter Marke zu tun hat.

Nun gut, wir haben uns, wie schon erwähnt, gewissermaßen bereits bewiesen, dass wir zu solch einer Mammut-Leistung und langer, zielstrebiger Arbeit in unserer Freizeit fähig sind. Der Reiz des Neuen beim Schreiben, Sprechen und Schneiden ist zwar nicht mehr der Selbe wie im letzten Jahr. Dennoch hatten wir uns nach einigen Diskussionen und langem Überlegen entschieden eine Fortsetzung zu wagen. Die Hälfte des neuen Drehbuchs ist auch schon geschrieben. Nachdem uns nun jedoch ein Anwalt aufgehtetzt werden soll, ist uns die Lust an unserem „Baby“ nun leider vergangen. Das ist es alles einfach nicht wert. Wir haben schon genug Zeit und Geld in das Projekt gesteckt; es nun auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen mit einer Institution, die wohl eindeutig am längeren Hebel sitzt (vor allem finanziell) — muss nicht sein.

Alles „umzumünzen“ würde viel zu viel Aufwand bedeuten (es müsste allein schon jede einzelne Folge neu geschnitten werden, die Webseite umfangreich überarbeitet werden, etc.) und würde die ganze Sache nur noch mehr verstümmeln. Außerdem war der Podcast- / Seriencharakter ja eh in dem Moment vorbei, als alle Folgen online waren.

Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den Blog und Podcast zu schließen und alles auf eine statische Seite zu reduzieren, auf der das komplette Hörspiel als zip-Datei herunterzuladen ist. Damit allerdings nicht allzuviel Erschaffenes verloren geht und die Inhalte und vor allem netten Kommentare auf der Webseite trotzdem für die Zukunft erhalten bleiben, haben wir die alte Webseite (verstümmelt) in ein Unterverzeichnis verschoben, wo sie nun in Frieden einstauben kann.

Natürlich bedauern wir diesen Schritt sehr. Dennoch gibt es für Krimifreunde inzwischen jede Menge anderes Hörfutter. Anders als Anfang 2007, wo es noch wenige bis gar keine Krimi-Podcasts gab, rollt zur Zeit eine wahre Krimiwelle durch das Internet und versorgt uns mit vielen professionellen und auch privaten Podcasts dieses Genres. Wir hoffen, dass Liebhaber unseres Projekts somit an anderer Stelle guten und besseren Ersatz finden.

Fragen / Kommentare

Schreibt uns eine Mail an info@<domaindieserseite> oder hinterlasst uns einen Kommentar bei podster.de. Wen's interessiert, der alte Blog des Podcasts befindet sich hier.

Dank

Wir möchten uns noch einmal ausdrücklich bei allen bedanken, die bei dem Projekt mitgeholfen, uns unterstützt oder uns einfach nur ein paar nette Worte geschrieben haben.

Für uns persönlich heißt es nun: Auf zu neuen Ufern!

Steffi & Florian